Für eine neue Verkehrspolitik: Radwegschäden unterschiedlicher Kommunen dokumentiert

Ich komme ja viel mit dem Fahrrad herum und habe schon einiges gesehen, was die Qualität der Fahrradwege betrifft (ich träume tagtäglich von den niederländischen „Fietspads“). Als „Motivations-Katalysator“ für Städteplaner und Aktivisten zeige ich hier ein paar schockierende Beispiele verbunden mit der Hoffnung, dass sich mittelfristig die Situation bessert. Da zahlreiche Kommunen aufgrund klammer Kassen auf dem Geld sitzen und von der „großen Politik“ zumeist nicht viel mehr als Absichtserklärungen kommt, nehmen mancherorts empörte Bürger das Zepter in die Hand, wie ich bereits am Beispiel der „Arbeitsgemeinschaft Pro Rad Düren“[1] dokumentiert habe. Scheinbar sind viele weitere solche Aktionen von nöten, bis die „Verkehrswende“ endlich in die Gänge kommt.

 


© www.mutbuergerdokus.de: Fundstücke: Radwegschäden
Radwege im Rhein Kreis Neuss (Foto 1/8)
Schilder: „Herzlich Willkommen – rhein kreis neuss“[2, 3, 4, 5, 6] und „Fahrradfreundlicher Kreis in Nordrhein-Westfalen“[7] – Dieses Schild suggeriert Pedalistenglück, befindet sich allerding kurz hinter der Ortsgrenze der für Radfahrer unerträglichen Stadt Mönchengladbach.

 

Aber es gibt auch positive Beispiele, wie den „Speedway“[8] im stark gebeutelten, aber immer noch „erfahrbaren“ Rheinischen Braunkohlerevier[9].


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Radwege im Rheinischen Braunkohlerevier (Foto 2/8)
Ein (Licht-)Blick auf den „Speedway“[8]

 

Mönchengladbach

Die hier gezeigten Beispiele sind nicht extra ausgewählt, sondern finden sich an nahezu jeder Stelle der Stadt in ähnlicher Form wieder. Mönchengladbach ist für Fahrradfahrer eine einzige Zumutung!

 


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Radwegschäden in Mönchengladbach (Foto 3/8)
Es gibt zahlreiche Stellen, an denen teils über einige Meter die Asphaltdecke fehlt.

 


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Radwegschäden in Mönchengladbach (Foto 4/8)
An zahlreichen eh schon engen Stellen zwischen Hauswänden, Fußgängerwegen und parkenden Autos muß der Radfahrer sich noch mit durch Baumwurzeln hochgedrückten Asphaltbeulen herum ärgern.

 

Grevenbroich

In Nähe zum Braunkohlekraftwerk befindet sich eine absolut „unterirdische“ Fahrbahn, die den Namen „Fahrradweg“ nicht verdient. Die Plattenbauweise mitsamt dem durchdringenden Bewuchs ist an den Steigungsstellen regelrecht gefährlich und erfordert allerhöchste Konzentration. Übrigens wird die Fahrbahn der Autos z.Zt. stellenweise saniert ...

 


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Radwegschäden in Grevenbroich (Foto 5/8)
Soll das ein Fahrradweg sein?

 

Meerbusch

Obwohl meine Heimatstadt nun als 79ste Kommune zur „Fahrradfreundlichen Stadt“[7] erklärt[10] wurde, gibt es zahlreiche Kritikpunkte die derzeit heiß diskutiert werden.

Siehe dazu meinen Leserbrief „Radwege verbessern“.

 


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Radwegschäden in Meerbusch (Foto 6/8)
Seit Jahren ist die Lötterfelder Straße ein Flickenteppich, der sich nur im Schneckentempo befahren lässt.

 

Düren

In der für Radler recht gut zugänglichen mittelgroßen Stadt gibt es an mehreren Stellen separate Spuren für Fahrradfahrer – ein echtes Vorbild für andere Kommunen!

 


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Radwege in Düren (Foto 7/8)
Ein echtes Musterbeispiel zeitgemäßer Verkehrspolitik

 

Köln

Auch in der „verbotenen Stadt“ gibt es so manch positive Pedalisten-Überraschung

 


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Radwege in Köln (Foto 8/8)
Ein weiteres Musterbeispiel zeitgemäßer Verkehrspolitik

 

Fortsetzung folgt (hoffentlich nicht) ...

 


  1. prorad-dn.de
  2. www.rhein-kreis-neuss.de
  3. www.facebook.com/rheinkreisneuss
  4. twitter.com/rheinkreisneuss
  5. www.youtube.com/user/rheinkreisneuss
  6. www.flickr.com/photos/rkn013
  7. agfs-nrw.de
  8. www.ksta.de/terra-nova-per--speedway--an-den-tagebau-12395596
  9. de.wikipedia.org/wiki/Rheinisches_Braunkohlerevier
  10. www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/meerbusch-ist-jetzt-fahrradfreundlich-aid-1.5966237

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