Demonstration gegen Zirkustiere

Datum: 2017/12/25Themenbereiche: Tiere und Umwelt

Da im Laufe des letzten Jahres scheinbar weder beim Zirkusbetreiber noch bei der Stadt Krefeld die Erkenntnis gereift ist, dass es keine gute Idee ist, Tiere im Zirkus zwangszuverpflichten, protestierten erneut rund 20 Tierrechtler vor dem „Circus Probst“ gegen den Einsatz von Zirkustieren. Ebenfalls unverändert blieben die Verbalattacken des Zirkusbesitzers gegenüber den sich stets friedlich verhaltenden Tierrechtsaktivisten. Adrienne Kneis[1] lud zum lautstarken Protest.

 

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© www.mutbuergerdokus.de: 'Demonstration gegen Zirkustiere'
„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 1/15)
Schild: „Kein Tier ist ein Unterhaltungsobjekt!“

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 2/15)
Schild: „Zirkus? Ja! Mit Tieren? Nein!“ (Wie man sieht, ließe sich der seit Jahren brodelnde Streit ganz einfach beilegen!)

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 3/15)
Transparent: „Tiere fühlen, Tiere leiden!“[2]

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 4/15)
Schilder: „Zirkustiere – Sklaven der Manege! Kein Applaus für Tierquälerei“ und „Hört endlich auf mit der Tierquälerei !!“

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 5/15)
Schild: „Pferde gehören nicht in den Zirkus!“

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 6/15)
Blick in die Runde der Demonstranten

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 7/15)
Plakat: „Zirkustiere – Sklaven der Manege!“

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 8/15)
Der Unmut über die Tierausbeutung wurde lautstark kundgetan.

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 9/15)
Dennoch stürmten „unglaubliche Menschenmassen“ in den Zirkus.

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 10/15)
Schild: „Zirkustiere leiden“

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 11/15)
Das abschließende „Familienfoto“ der protestierenden Tierrechtsaktivisten vor dem „Circus Probst“

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 12/15)
Schild (vor „Circus Probst“): „Tierquälerei ist keine Unterhaltung!“

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 13/15)
Schild (vor „Circus Probst“): „Zirkustiere leiden“

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 14/15)
Schild (vor „Circus Probst“): „Hört endlich auf mit der Tierquälerei !!“

 


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„Demonstration gegen Zirkustiere“ (Foto 15/15)
„Tiere haben Rechte!“ Und zwar alle.

Nicht nur jene, die wir vollkommen willkürlich zu unseren „Haustieren“[3] erkoren haben und somit als angeblich besonders schützenswert erachten in Abgrenzung zur marktwirtschaftlichen Ausbeutung sog. „Nutztiere“[4] oder deren Missbrauch als „Sportgeräte“[5, 6] und zur „Unterhaltung“ im Zoo (Der Zweck von Zoos zur kontrollierten Arterhaltung mag gesondert betrachtet werden.) oder Zirkus. Diejenigen, die der kollektiven Kognitiven Dissonanz[7] anheim gefallen sind, es stünde uns zu, wir könnten über den „Wert“ eines Tieres urteilen, mögen sich einmal vergegenwärtigen, nach welch irrwitzigen Kriterien diese Kategorisierungen stattfinden und welche Arroganz es zudem bedeutet, wenn wir uns anmaßen, trotz unserer eigenen Unlogik (das „Nutztier“ Schwein ist beispielsweise intelligenter als das „Haustier“ Hund – soweit man denn kognitive Fähigkeiten als Bewertungsmaßstab verwenden will!) andere Volksgruppen bezüglich ihrer kulturell geprägten Kategorisierung maßregeln zu wollen (Wo liegt der Unterschied, ob man Affen, Hunde oder Schweine ausbeutet? Qual und Mord ist es in jedem Fall!). Zumal zunächst die Frage im Raum steht, woher der Drang zu jeglicher Bewertung tierischen Lebens eigentlich stammt. Möglicherweise ist er durch unser kirchliches (welches indoktriniert[8] ist durch die vermeintliche „Gottähnlichkeit“ des Menschen, die sich im Zuge neuerer Erkenntnisse der Kognitions-, Sozial- und Evolutionsforschung bei Tieren[9, 10, 11, 12] und Menschen nun gar nicht mehr halten lässt) oder neoliberales[13] Weltbild (welches getrieben ist, allen Dingen einen materiellen oder finanziellen Wert zu geben) geprägt. Beide Weltbilder unterliegen aber dem Denkfehler zu glauben, das Leben an sich hätte Sinn, Ziel oder gar Wert. Dem ist aber nicht so: Leben gibt es nur um seiner Selbst willen und ganz bestimmt nicht zur Befriedigung menschengemachter kapitalistischer Verwertungslogik. Zielgerichtetes Verhalten kam erst (lange vor dem Menschen) mit der Kognition in die Welt und ist somit höchst subjektiv. Und keines dieser Individuen davon ist im speziellen Maße (schützens-)wert, sondern jedes einzelne ist gleichermaßen (lebens-)wert. Diejenigen also, die sowohl Kindern als auch Hunden oder Schweinen gleichermaßen liebevoll den Kopf streicheln (was alle von ihnen genießen werden) statt willkürlich einige von diesen zu essen, sind jene, die den „gottgleichen“ Wert allen Lebens begriffen haben. Und diese Erkenntnis verbietet jegliche Ausbeutung tierischen Lebens: sei es als Nahrung oder zur Unterhaltung.

 

 


 

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  1. www.facebook.com/ann.veg.9
  2. schnitzel-ist-out.de
  3. de.wikipedia.org/wiki/Haustier
  4. de.wikipedia.org/wiki/Nutztier
  5. www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Das-kurze-Leben-der-Rennpferde,sendung638770.html
  6. www.ardmediathek.de/tv/45-Min/Das-kurze-Leben-der-Rennpferde/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=12772246&documentId=42700576
  7. de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz
  8. de.wikipedia.org/wiki/Indoktrination
  9. en.wikipedia.org/wiki/Nonhuman_Rights_Project
  10. www.nonhumanrights.org
  11. www.facebook.com/NonhumanRights
  12. twitter.com/nonhumanrights
  13. de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus

 

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  1. zur Zeit keine