Allgemeine Anregungen für Aktivisten

Allgemeine Anregungen für Aktivisten

Ergänzend zu meinen „Anregungen zum Demonstrieren unter dem Gesichtspunkt Gewaltfreier Kommunikation“ will ich an dieser Stelle zusammenfassen, was ihr darüber hinaus noch tun könnt, um eurem Anliegen Gehör zu verschaffen. Mit Demonstrationen alleine wird man politisch recht wenig verändern. Dennoch stellen diese ein probates Mittel zur öffentlichen Meinungsbildung und Aufmerksamkeitsgewinnung dar. Will man aber darüber hinaus gehend wirklich etwas bewirken, bedarf es weiterer Aktionen. Hier ist eine sicher noch unvollständige Auflistung von Aktionsformen mitsamt Gedanken und Tipps dazu.

„Non omnibus unum est quot placet.“ („Es gibt nichts, das allen gefällt.“)
(Titus Petronius Arbiter)

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“
(Berthold Brecht)

„Man schafft niemals Veränderungen, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.“
(Buckminister Fuller)

 

Ankündigung

Kündigt eure Aktionen – falls nötig – ordnungsgemäß an! Sowohl bei der Polizei, den umliegenden Grundstücksbesitzern (Vorsicht: Bewegt Euch nur im öffentlichen Raum, da das sonst „Hausfriedensbruch“[1] sein kann), als auch in den Medien. Sicher, spontane Graswurzel-Aktionen[2] haben durchaus ihren Charme, bewegen sich aber möglicherweise in einer juristischen Grauzone und werden naturgemäß nur eine begrenzte Aufmerksamkeit erzielen.

Darüber hinaus ist es sehr hilfreich, wenn eure Aktionen möglichst vielfältig beworben werden. Dies umfasst neben den üblichen Sozialen Medien (Facebook, Twitter, etc.) auch die „offline-Medien“ (Flugblätter, Plakate (bitte nur dort, wo sie explizit erlaubt sind!), Mund-zu-Mund-Propaganda, aber auch Presse und Rundfunk). Denn die Welt besteht nicht nur aus Facebook und Twitter! Zudem es gute Gründe gibt, sich dort nicht anzumelden,[3] was bedeutet, dass man zumindest bei geschlossenen Facebook-Seiten diese potentiellen Aktionsteilnehmer kategorisch ausschließen würde!

Wollt ihr eure Aktionen im nicht-öffentlichen/privaten Raum (Hallen, Konferenzräume, Kneipen etc.) durchführen, macht dies bitte nur nach Absprache und schriftlicher Genehmigung durch den Eigentümer oder Pächter. Wenn ihr bei einer Veranstaltung „einfach so“ rein schneit, braucht ihr euch auch nicht zu wundern, wenn man euch die Polizei auf den Hals hetzt.

 

Kontext

Bedenkt bitte, dass es gerade bei Aktionen im öffentlichen Raum für Passanten nicht unbedingt direkt ersichtlich ist, worum es eigentlich geht. Vor allem, wenn Aktivisten sich an andere Veranstaltungen „dran heften“, kann es zu Irritationen und als Folge daraus zu manch unangenehmer Situation kommen. Denn wer sich beispielsweise beim eiligen Wochenendeinkauf oder auf dem Weg zu einem Konzert in der Zeit seines wohlverdienten Feierabends plötzlich einer Horde wild rufender und gestikulierender Demonstranten gegenüber sieht, reagiert möglicherweise ziemlich unentspannt darauf. Gerade bei Plätzen mit hohem Durchflußverkehr ist auf eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre zu achten, bei der Kontext und Forderungen glasklar ersichtlich sind. Dies wird helfen, unschöne Situationen zu vermeiden.

 

Weitere Medien

Möglicherweise seid ihr anstatt Demonstrationsläufer eher ein Freund des gesprochenen/geschriebenen Wortes oder ein begnadeter Faktensammler? Dann sind folgende Medien vielleicht ein guter Tipp für euch:

Wissen, Daten und Fakten – Schriftliches und Reden

Ihr könnt tolle Grundlagenartikel schreiben? Dann teilt der Welt euer Wissen auf Wikipedia[4] oder eurer privaten Internetseite/Blog mit. Gehört ihr auch zu den ewigen Wikipedia-Kritikern? Dann bringt euch ein, um die euren Qualitätsansprüchen nicht genügenden Texte zu verbessern. Habt ihr entsprechendes Daten- und/oder Fakten-Wissen, könnte dies für Wikidata[5, 6] oder einer andere Open-Data-[7] oder Open-Access-Plattform[8] relevant sein. Seid ihr literarisch zu Höherem berufen, könnt Ihr das auf Wikibooks[9, 10] oder im klassischen Zeitschriften- und Buchgewerbe ausleben.

Wer lieber schreibt statt spricht, kann auch Ansprachen für Redner schreiben. So gibt es Menschen, denen das Sprechen eher liegt und die bei entsprechender „Chemie“ sicher hoch erfreut sind über die Anlieferung geeigneter Vortragstexte.
Schreibt ihr eure Reden selbst, lasst sie von mehreren Vertrauten auf inhaltliche Fehler oder sprachliche Stolpersteine abklopfen. Und lest sie euch immer und immer wieder selber laut vor, bis ihr sie „kennt“ und um zu überprüfen, ob sie „swingen“. Fangt vor allem rechtzeitig mit der Formulierung an, da eine gute Rede meist erst „reifen“ muß. Nur sehr wenige Personen beherrschen die Kunst, sich vor eine Menschenmenge zu stellen und aus dem Bauch heraus die Massen zu begeistern.

Wenn ihr eine Rede haltet, sollte dies idealerweise und je nach Bedarf über eine geeignete Anlage erfolgen. Denn ihr wollt ja gehört werden und zudem Eure wertvolle Stimme nicht überlasten. Beachtet aber bitte ggfs. entsprechende gesetzliche Vorgaben zu Geräuschpegeln. Evtl. kann die Sprechanlage auch mit einem Aufnahmegerät kombiniert werden, um der Nachwelt eure wertvollen Worte in guter Qualität zu erhalten. Achtet und vermeidet möglichst Störgeräusche (Straßenverkehr, Publikumsrufe, etc.) Sprecht bitte weder zu „langweilig“ noch zu schnell (die Zuhörer kennen eure Rede ja noch nicht)! Zudem sollte die Ansprache sich am zu erwartenden intellektuellen Niveau der Zuhörerschaft orientieren, sich auf relevante Fakten beschränken und vor allem nicht zu lange dauern, da die Zuhörerschaft sonst mental abschaltet.

Video und Audio – Selber hosten als Alternative

Neben den bekannten Medienkanälen (Facebook, Twitter, Youtube, Flickr, etc.) kann man seine Inhalte auch selber hosten. Wer nicht – wie ich – seine Internetauftritte mit einem einfachen Texteditor zusammen hacken will oder kann, präferiert vielleicht eher eine freie und datenschutzgerechtere Medienplattform, wie z.B. MediaGoblin[11, 12]. Dies bedeutet zwar volle Kontrolle, aber eben auch volle Verantwortung für die angebotenen Inhalte.

Freunde des gesprochenen Wortes können sich mit der Erstellung von Audio- oder Videopodcasts[13] befassen. In Kombination mit einem Web-Feed[14] sind diese sogar recht komfortabel zu bedienen. Es gibt sogar Clients, welche die abonnierten Inhalte und Podcasts automatisch herunter laden. Mit der von „Vollblut-Podcaster“ Tim Pritlove[15, 16, 17] initiierten Software „Podlove“[18] wurde eine Infrastruktur geschaffen, die weit mehr bietet, als „nur mal eben eine MP3-Datei ins Netz zu bekommen.“

Zunehmend viele Menschen, aber auch die öffentlich-rechtlichen Medien selbst, haben die Vorteile des Podcasting erkannt: Unbegrenzte Wiederholbarkeit, verteilte Serverbelastung (vor allem, wenn man sie in Kombination mit den ebenfalls verkannten und aus Unwissen über seine wahren und legalen Möglichkeiten kriminalisierten Filesharing-/BitTorrent-Techniken[19] einsetzt) und natürlich systemimmanente neue Inhalte- und Medienformate.

Dank dem Netzstandard HTML5[20] können inzwischen mit mehr oder minder geringen Problemen selbst Audio- und Videoinhalte direkt in Internetseiten eingebunden werden, ohne daß man zu ihrer Wiedergabe den nicht quelloffenen und mit permanenten Sicherheitsproblemen behafteten „Adobe Flash Player“[21] benötigt.

Zudem können alle relevanten Browser seit geraumer Zeit PDFs rendern, ohne dass hierzu ein Plug-in[22] oder separates Programm benötigt wird.

 

Inhalte streuen – Kommunikationsverhalten

Verteilt euer publiziertes Wissen auf möglichst vielfältigen Kanälen. Ihr solltet nicht davon ausgehen, dass der Verweis auf Facebook jedem passt. Jeder Mensch hat ein individuelles Kommunikationsverhalten, welches man durch eine entsprechende Publikationsbreite angemessen bedienen kann. Es gibt Menschen, denen das Schriftliche mehr liegt als das gesprochene/gehörte Wort. Bei anderen ist es genau anders herum. Und viele Leute haben einfach keine Lust auf die Sozialen Medien, wollen aber trotzdem eure Inhalte sehen. Daher sollte man auch „alte“ Kommunikationskanäle (Email, Telefon, Presse) bedienen.

 

Werkzeuge

Es muss/sollte nicht alles bei Facebook & Co. kommuniziert werden. Vor allem bei Informationen, die nur einen begrenzten Personenkreis etwas angehen, sollte man sich andere und vor allem sichere Kommunikationskanäle suchen. Um kollaborativ zu arbeiten, bietet sich ein Wiki[23] an. Es gibt recht einfach zu installierende Wikis, die noch nicht einmal eine Datenbank benötigen (z.B. PmWiki[24, 25] oder DokuWiki[26, 27]), dabei aber alle relevanten Funktionen eines modernen Wikis (Rechteverwaltung, Datensicherung, Buttons für Text-Formatierungen, etc.) beherrschen und durch entsprechende Plug-ins (Kalender zur Terminabsprache in einem geschlossenen Personenkreis, etc.) erweitert werden können. So kann man gemeinsam Inhalte erarbeiten, ohne diese direkt den üblichen Datenkraken in den Rachen werfen zu müssen. Selbst an Schnittstellen von und zu den bekannten Office-Produkten wird bereits gearbeitet.

Darüber hinaus gibt es spezialisierte Aktivisten-Portale wie „Und jetzt retten WIR die Welt!“[28, 29, 30, 31], so dass ihr eure privaten Daten, Angebote und Kontaktanliegen nicht zwangsläufig den (a)Sozialen Netzwerken in den Rachen werfen müsst.

 

Erreichbarkeit und Zugriff

Bei allen Dingen, die ihr im Netz veröffentlicht: Achtet darauf, dass sie für Suchmaschinen erreichbar und sinnvoll verschlagwortet (nicht „verspammt“!) sind. So mag beispielsweise ein Foto sehr aussagekräftig sein. Dies nützt aber herzlich wenig, wenn dessen Dateiname sinnlos ist („D123456.jpg“) und dabei keine für Menschen UND Suchroboter auswertbaren Metainformationen stehen. Nicht nur das „Teilen“ in den Sozialen Medien ist relevant für die Verbreitung eurer Information, sondern ebenso eine adäquate Suchmaschinenoptimierung. Dazu braucht ihr übrigens keinen fragwürdigen „Heilsbringern“ auf den Leim zu gehen, da Google selbst eine allgemein verständliche „Einführung in Suchmaschinenoptimierung“[32] gibt, die sich selbstverständlich in ähnlicher Form auf andere Suchmaschinen übertragen lässt. Ich selbst konsultiere sie übrigens immer wieder und habe aus ihren Inhalten viel zu diesem Thema gelernt.

 

Verteilte Mediennutzung

Streut sowohl eure Medien als auch eure Kommunikation. Immer wieder verschwinden „auf magische Weise“ Informationen und Dienstleistungen aus dem Netz. Aus dem gleichen Grund solltet ihr auch stets eine private Sicherung eurer eigenen Daten haben. So steht ihr bei Ausfall oder Zensur nicht vor einem Totalschaden. Und setzt vor allem auf offene Kommunikationsstandards, Dokumentenformate und Clients, da ihr so recht leicht Kanäle, Dienste und Anwendungen austauschen könnt, ohne direkt vor einem Berg nicht mehr verwendbarer Daten zu stehen oder diese ganz zu verlieren.

 

Sichere Kommunikation

Oberste Priorität für Aktivisten mit ernstem Anspruch sollten drei Grundregeln haben:

  1. 1. Verschlüsselt eure Kommunikation!
  2. 2. Verschlüsselt eure Kommunikation!
  3. 3. Verschlüsselt eure Kommunikation!

Spätestens seit den Veröffentlichungen[33] von Edward Snowden[34, 35] sollte jedem klar sein, dass sämtliche Kommunikation trotz verbrieftem Recht auf Privatsphäre (die sog. „Unschuldsvermutung“[36]) mitgelesen, ausgewertet und ggfs. gegen einen verwendet wird.

Gerade bei diesem Punkt solltet ihr ausschließlich auf freie und offene Standards und Clients setzen. Denn bei allem, was euch die proprietären Anbieter[37] versprechen, könnt ihr nie sicher sein, ob deren Dienste in Zukunft noch angeboten werden oder ob sie trotz Verschlüsselung nicht doch eine Hintertür[38] beinhalten. In den Medien wird „Verschlüsselung“ als Synonym für „Sicherheit“ angepriesen, was aber nicht automatisch stimmen muss. Das ganze macht zwar Arbeit, kann aber keine Zwei-Klick-Lösung sein, wenn die Verschlüsselung zuverlässig funktionieren soll und lässt sich nur beim Einsatz ausschließlich freier[39] UND quelloffener Software[40] auf korrekte Funktionsweise kontrollieren. Daher kann konzeptionell nur eine konsequente Ende-zu-Ende-Verschlüsselung[41] als hinreichend sicher angesehen werden. Jeglicher Software (das umfasst sowohl Anwendungen als auch das darunter liegende Betriebssystem), die nicht diesen Kriterien entspricht, ist grundsätzlich zu misstrauen – unabhängig davon, was der Hersteller/Anbieter verspricht! Schon vor Jahren habe ich in betretene Gesichter geblickt bei meinem Hinweis auf die Sinnlosigkeit „Sicherheitssoftware“ auf proprietären, d.h. sehr wahrscheinlich gehintertürten Systemen zu installieren!

Elementar wichtig ist auch, dass die Verschlüsselung sowohl die Kommunikation als auch serverseitig gespeicherte oder verarbeitete Daten umfasst. Denn was nützt die beste aller Transportverschlüsselungen, wenn serverseitig eure privaten Informationen im Klartext gespeichert und möglicherweise abgegriffen werden? Und glaubt nicht die unsinnige Behauptung: „So viele Daten kann doch keiner lesen!“ Denn die Auswertung von Daten lässt sich heutzutage automatisieren und beliebig skalieren.

Bedenkt aber dabei auch, dass die zugrunde liegende Verschlüsselung zwar super, die Implementierung aber fehlerbehaftet sein kann. So manches Tool lässt sich sicherer in der Kommandozeile[42] bedienen als per „Mausschubse“. Befasst euch daher mal mit ein paar Computergrundlagen und Sicherheitskonzepten!

Auch soll nicht unerwähnt bleiben, dass Sicherheitsalgorithmen veralten und gleichzeitig die Fähigkeiten Verschlüsselung zu brechen zunehmen. Benutzt also immer den in Fachkreisen akzeptierten „heißen Scheiß“, sowie längstmögliche Schlüssel[43, 44], ordentliche Hash-Funtionen[45, 46] und „vernünftige“ Passwörter. Denn sonst könnt ihr es mit dem Verschlüsseln direkt sein lassen! Es scheint unglaublich, wenn man in den jährlich auftauchenden Listen der schlechtesten Passwörter trotz aller Warnhinweise liest, dass sich immer noch die Passwörter „Passwort“, „1234“ und „qwertz“ großer Beliebtheit erfreuen. Bedenkt bitte auch, dass es Wörterbuch-Attacken[47, 48] gibt, womit sich Einbruchversuche bedeutend abkürzen lassen – soweit ihr keine ordentlichen, d.h. unerratbaren Passworte benutzt. Die kann man übrigens auch mit „social hacking“[49] recht gut erahnen.

 

„Aber ich habe doch nichts zu verbergen ...“

Unabhängig davon, ob dieser immer noch erschreckend populäre Ausspruch nun wirklich von Joseph Goebbels[50] getätigt wurde oder nicht, zeigt er – ohne einen direkten Zusammenhang zu konkreten zeitgenössischen Politikern ziehen zu wollen – dennoch eine Ideologie, die den urspünglichen Anspruch eines sog. Volksvertreters als oberste Priorität des Volkes Wille und Interessen zu vertreten Lügen straft. Eine Gesellschaft, der hoch offiziell zugestanden wird, sie könne sich frei und unbehelligt entwickeln, braucht nicht überwacht zu werden – vor allem nicht von einer politischen Führungskaste, die von Jahr zu Jahr immer deutlicher zeigt, dass sie sich nicht im Entferntesten für elementare Freiheits- und Menschenrechte interessiert. Das heutige Maß geplanter und durchgeführter Überwachung des unbescholtenen Bürgers wirft neben einigen durchaus berechtigten Interessen staatlicher Sicherheit dennoch die Frage auf, wovor diese selbst ernannten Herren (und Damen) denn eigentlich solch große Angst haben. Zumal ihre fortschreitenden Grundrechteeinschränkungen stets mit den gleichen verbalen Nebelkerzen („gegen den Terror“, „für die Sicherheit“) „begründet“ werden, die in der Regel einer wissenschaftlich fundierten Überprüfung nicht stand halten und letztendlich auf Dummheit, Desinteresse oder gar Einverständnis des „vertretenen“ und überwachten Bürgers setzen – ohne dabei einen auch nur im Entferntesten signifikanten Nutzen zu leisten.

Wie idiotisch eine solche Aussage ist – die auch nicht richtiger dadurch wird, dass man sie ständig wiederholt – zeigt sich anhand der Reaktionen auf einfache Gegenfragen bzgl. der Privatsphäre:

Dies sind nur einige wenige Punkte, die verdeutlichen, dass es eine Menge persönlicher „Daten“ gibt, die niemanden etwas angehen: weder den Chef, noch die Krankenkasse und erst recht nicht Google oder den Staat! Hinzu kommt, dass in der heutigen komplexen Welt kein Mensch die vollständige Tragweite der Veröffentlichung oder Verarbeitung seiner Daten einschätzen kann. Daher gilt die Prämisse: Es gibt keine unwichtigen Daten! Die Folgen dessen sehen wir nur oberflächlich bestätigt in all dem Werbemüll, mit dem wir tagtäglich zugeworfen werden. Vergegenwärtigt euch daher: die wirklich relevanten Daten über euch werden weder öffentlich ausgewertet noch ihr in ausreichendem Maße darüber informiert, welche persönlichen Folgen das für euch hat.

Im Übrigen könnt ihr ja mal über den Unterschied zwischen Publikation und Kommunikation nachdenken. In einer Demokratie ist es jedermans Entscheidung, was er/sie veröffentlichen will und was nicht – unabhhängig davon, was das soziale oder staatliche Umfeld für angemessen hält. Privatsphäre muss in einer freien Gesellschaft als ein elementares Menschenrecht ähnlich einem Axiom[51] angesehen werden. Zur intellektuellen Vertiefung seien die „5 Axiome der Kommunikationstheorie“[52] des Soziologen Paul Watzlawick[53] erwähnt.

Bedenkt zudem, dass ihr bei elektronischer Kommunikation einen Teil eurer Privatsphäre auf den Rechner eures Gesprächspartners auslagert – vice versa. Es ist daher ein Gebot der Fairness und des Schutzes jener Personen, wenn ihr euch nicht nur auf die wirklich wichtigen Dinge beschränkt, sondern euch auch mit Fragen der sicheren Kommunikation beschäftigt!

 

Urheberrecht

Auch wenn es anders erscheint: Das Internet ist kein Selbstbedienungsladen! Wenn man „mal eben ein paar Bilder braucht“, ist es keinesfalls in Ordnung, sich welche „zusammen zu googlen“ und sich dadurch die (kreative) Arbeit Anderer zu eigen zu machen. Selbst Creative Commons-Lizenzen[54, 55] sind inzwischen juristisch anerkannt und bedeuten daher keineswegs, dass man mit den Medieninhalten machen kann, was man will. Die Verwendung von CC-lizensierten Inhalten ohne Quellenangabe stellt demnach eine strafbewerte Urheberrechtsverletzung dar, der man übrigens nicht dadurch entgeht, dass man die Inhalte nach Aufforderung löscht, sondern nur dadurch, dass man sie von Beginn an ordentlich kennzeichnet! Ihr wollt ja schließlich auch, dass eure Arbeit wertgeschätzt wird! Daher macht bitte bei verwendeten CC-Inhalten eine ordentliche Quellenangabe. Von nicht-CC-lizenzierten, sowie von nicht oder uneindeutig lizenzierten Materialien lasst am besten ganz die Finger weg. Und veröffentlicht eure Arbeit möglichst auch unter CC, davon lebt das Netz. Und denkt daran, eure Lizenzbedingungen leicht auffindbar zu positionieren.

 

Weitere Aktionen

Es muß aus o.g. Gründen ja nicht unbedingt eine Demonstration sein. Weitere Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit auf das gewünschte Thema zu lenken (Es geht hierbei stets um das Thema an sich, nicht um euch! Also lasst Selbstbeweihräucherungen jeglicher Art sein. Die glaubt euch eh niemand!), können Informationsveranstaltungen an gut zu erreichenden Orten (innen oder außen) sein. Oder „Tage der offenen Tür“, idealerweise an einem zum Thema passenden Datum, sowie einem geeigneten Wochentag und passender Uhrzeit. Wenn thematisch passend, kann auch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit bei einer geeigneten Veranstaltung zielführend sein. Es ist immer gut, die Menschen „da abzuholen, wo sie sind.“ So kann man bei entsprechender Präsentation z.B. Kinder sehr gut für Tierrechte sensibilisieren. Wenn man das aber vor einem Steakhaus probiert, sollte man auf ungemütliche Gegenreaktionen vorbereitet sein – auch wenn dieser Ort eures Protestes gerechtfertigt erscheint. Hierbei macht der Ton bekanntermaßen die Musik, wenn ihr an so einem „schwierigen“ Ort etwas erreichen wollt!

Sucht euch passende Partner. Idealerweise in Form geeigneter und glaubwürdiger Institutionen, Gruppen oder Vereine, die wenigstens ungefähr eure Werte vertreten. Denn nach wie vor gilt: „Gemeinsam sind wir stark!“ Wenn ihr euch mit einem selbstgemalten Transparent irgendwohin stellt, ist das zwar lobenswert und übrigens meistens auch legal, aber zumeist wenig zielführend. Daher gilt auch hier: „Masse UND Klasse“. Aber übertreibt es nicht, denn die Stimmung kann umschlagen und euer Aktionismus als Anbiederung erscheinen.
Und verstrickt euch bitte nicht in Kleinkriege und persönliche Animositäten, die das gemeinsame Anliegen torpedieren! Einigt euch auf Grundpositionen, bearbeitet und präsentiert diese gemeinsam und lasst alle weiter gehenden Differenzen außen vor. Sollte es doch zu Differenzen kommen, tragt diese niemals in der Öffentlichkeit aus, sondern klärt die Probleme anschließend in konzentrierter Ruhe.

Es ist durchaus möglich und empfehlenswert, seinen Lokalpolitiker zu konkreten Themen zu befragen, bzw. Wünsche und Empfehlungen zu äußern. Dabei kann es einen Unterschied machen, wie und auf welchem Wege man sein Anliegen vorträgt. Politiker leiden naturgemäß unter chronischem Zeitmangel, so daß man seine Inhalte konkret, wenig fordernd und niemals beleidigend vortragen sollte. Gerne kann man in geeigneter Form mit mehreren Personen seinem Anliegen weiteren Nachdruck verleihen. Dies sollte aber nicht darin enden, dass man kollektives Email- oder Telefon-Spamming[56] oder gar Stalking[57] betreibt. Ein Politiker ist zwar eine öffentliche Person, aber dennoch ein Mensch, den man angemessen respektvoll (aber nicht unterwürfig) behandeln sollte.
Eine Vielzahl heutiger Politiker stammt noch aus dem Vor-Internetzeitalter, so daß man nicht davon ausgehen sollte, dass sie moderne Formen der Kommunikation beherrschen oder präferieren. Zudem Kommunikationswege wie die Email zwar praktisch und schnell sind, ihnen aber die Aura des „Flüchtigen“ anhängt. Daher sind ein Telefonat, oder sogar Fax oder Brief möglicherweise überzeugender und vor allem persönlicher.

Es gibt aber auch moderne Formen der Kommunikation mit der politischen Führungskaste. So ist beispielsweise die Plattform „FragDenStaat.de”[58, 59] ein wunderbares Werkzeug, um selbst als nicht immer vertretener Bürger Einsicht in unangenehme Fakten zu erhalten, die so niemals offen im Bundestag kommuniziert werden würden. Die Plattform übernimmt dabei die Transformation der durchaus von vielen Personen gleichzeitig erfolgten Anfrage in eine für Bürokraten kompatible Form. Man sollte aber auch hier mit entsprechenden Torpedierungsversuchen der Anfragen rechnen (Populär sind beispielsweise unangebrachtes Urheberrechts-Gefasel, die Auslieferung wenig bis gar nicht zu verarbeitender Medien- und Dokumentenformate, sowie unverschämt hohe „Bearbeitungsgebühren“, was man aber notfalls auch kollektiv stemmen kann.) Langsam spricht es sich aber auch in Regierungskreisen herum, dass es in diesem Land ein Informationsfreiheitsgesetz[60] gibt und der „vertretene Bürger“ nicht grundsätzlich dumm ist. Idealerweise publiziert ihr die befreiten Informationen (soweit legal!) auf einer geeigneten Open-Data-[7] oder Open-Access-Plattform[8], damit die Welt da draußen etwas davon hat und möglicherweise kostenpflichtige Mehrfach-Anfragen nicht mehr nötig sind.

Ein weiterer Versuch mit der politischen Führungselite in einen Dialog zu treten, können Petitionen[61] sein, die prinzipiell online und offline möglich sind. Dabei gilt es aber zu beachten, dass gewisse Formalien bei der Eröffnung der Petition einzuhalten sind, sowie leider im Gegensatz zu Lobbyisten[62] häufig eine Mindestanzahl an Unterzeichnern vorliegen muß, bis den Petenten nach Petitionsende überhaupt zugehört wird. Allerdings können medial aufbereitete Petitionen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit geeignet sein.

Weitere Aktionsformen können (provokante) Kunst-Aktionen oder Aktionen des Zivilen Ungehorsams[63] sein, deren gerade noch Rechtskonformität darauf abzielt, möglichst wirksam auf ein Umdenken in Politik und Gesellschaft hin zu wirken. Trotz der gerade noch vorhandenen Rechtskonformität sollte man sich auf entsprechenden Widerstand (z.B. durch Polizei oder Werksschutz) einstellen.
Bekannt geworden sind unterhaltungswerte Formen der Kommunikationsguerilla[64] (z.B. durch die „Yes Men“[65, 66, 67]), die auf kreatives Chaos zielen, dabei auf witzige Art zum Nachdenken anregen und vor allem den Bloßgestellten zu einer bestimmten Aktion drängen sollen.
In den letzten Jahren hat es als Reaktion auf entgleiste Äußerungen einiger Politiker teils sehr kreative Remix-Aktionen gegeben, die deren missliebige Äußerungen ins Gegenteil oder schlicht ins Lächerliche gezogen haben. Auch moderne Varianten freiwilliger und unbezahlter Claqueure[68] (auch nicht ganz korrekt als „Jubelperser”[69] bekannt), konnten mehr oder minder erfolgreich Ansprachen missliebiger Personen stören, ohne dabei irgend eine Form der Gewalt ausüben zu müssen.
Als sehr effektive Form der Störung haben sich sog. „Flashmobs“[70] erwiesen, wie u.a. unsere Bundeskanzlerin („Und alle so yeah!“[71]) erfahren durfte.

Eine sehr effektive Form des Protests kann Konsumentenboykott[72] sein, der sich ideal über das Internet koordinieren lässt. Dieser darf aber nicht mit Denunziation[73] oder Rufmord[74] verwechselt werden! Und es muss sicher gestellt sein, dass die Vorwürfe auch gerechtfertigt sind und der Wahrheit entsprechen!

Noch schärfere und möglicherweise illegale Aktionsformen sind der „Shitstorm“[75] (Es könnten Persönlichkeits- oder Markenrechte verletzt werden, es gibt allerdings sehr kreative Formen!), der auf öffentliche Bloßstellung einer missliebigen Person, Firma oder Institution zielt, sowie (Sitz-)Blockaden[76] (die möglicherweise nicht legal, aber dennoch legitim sein können), sowie das offensichtlich „Hausfriedensbruch“[1] darstellende und damit den Bestand einer Straftat erfüllende Stürmen eines Geländes oder Gebäudes, wovon hier explizit abgeraten werden soll.

Sehr viel detaillierteres Hintergrundwissen zu zahlreichen Formen des Aktionismus könnt ihr bei den „Kreaktivisten“ nachlesen.[77]

 

Abseits und Foul

Je erfolgreicher ihr mit eurem Anliegen seit, desto mehr solltet ihr euch auf entsprechenden Gegenwind einstellen:

Externe Hilfe holen

Sollte es trotz aller Vorsichtmaßnahmen zu Problemen mit dem Rechtsstaat kommen, könnt/solltet ihr euch professionelle Hilfe holen. In meiner Linksammlung habe ich einige Anlaufstellen zusammen gestellt. Es empfiehlt sich zudem bereits im Vorfeld die dortige Literatur zu Verhaltenstipps zu studieren.

Hier sind einige Angriffsformen, denen ihr euch möglicherweise ausgesetzt sehen werdet:

 

Hintergrundwissen

Ergänzend zu meinen im Text „Anregungen zum Demonstrieren“ angesprochenen weiterführenden Informationen, sollen ergänzende Verweise nicht unerwähnt bleiben:

 

Serie Protestkultur (Rheinische Post)

 

Serie Aktivismus (Arte)

 

Nachrichten, Features und Podcasts

 

Literatur

 


 

Grüne Links sind gesichert (https). Rote Links sind ungesichert (http). Gelbe Links sind seitenintern.

  1. de.wikipedia.org/wiki/Hausfriedensbruch_(Deutschland)
  2. de.wikipedia.org/wiki/Graswurzelbewegung
  3. kreaktivisten.org/facebookseite
  4. de.wikipedia.org/
  5. de.wikipedia.org/wiki/Wikidata
  6. www.wikidata.org
  7. de.wikipedia.org/wiki/Open_Data
  8. de.wikipedia.org/wiki/Open_Access
  9. de.wikipedia.org/wiki/Wikibooks
  10. de.wikibooks.org
  11. de.wikipedia.org/wiki/MediaGoblin
  12. mediagoblin.org
  13. de.wikipedia.org/wiki/Podcasting
  14. de.wikipedia.org/wiki/RSS_(Web-Feed)
  15. de.wikipedia.org/wiki/Tim_Pritlove
  16. twitter.com/timpritlove
  17. metaebene.me
  18. podlove.org
  19. de.wikipedia.org/wiki/Filesharing
  20. de.wikipedia.org/wiki/HTML5
  21. de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Flash
  22. de.wikipedia.org/wiki/Plug-in
  23. de.wikipedia.org/wiki/Wiki
  24. de.wikipedia.org/wiki/PmWiki
  25. www.pmwiki.org
  26. de.wikipedia.org/wiki/DokuWiki
  27. www.dokuwiki.org
  28. jetztrettenwirdiewelt.de
  29. www.facebook.com/jetztrettenwirdiewelt
  30. twitter.com/jetztweltretten
  31. www.youtube.com/channel/UCgpQ_enfv8Ra2ZxqYL1C1iA
  32. www.google.de/webmasters/docs/einfuehrung-in-suchmaschinenoptimierung.pdf
  33. de.wikipedia.org/wiki/Globale_Überwachungs-_und_Spionageaffäre
  34. de.wikipedia.org/wiki/Edward_Snowden
  35. twitter.com/snowden
  36. de.wikipedia.org/wiki/Unschuldsvermutung
  37. de.wikipedia.org/wiki/Proprietäre_Software
  38. de.wikipedia.org/wiki/Backdoor
  39. de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software
  40. de.wikipedia.org/wiki/Open_Source
  41. de.wikipedia.org/wiki/Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  42. de.wikipedia.org/wiki/Kommandozeile
  43. de.wikipedia.org/wiki/Schlüssellänge
  44. blog.archicrypt.de/bedeutung-schluessellaenge-bei-verschluesselung
  45. de.wikipedia.org/wiki/Hashfunktion
  46. de.wikipedia.org/wiki/Kryptologische_Hashfunktion
  47. de.wikipedia.org/wiki/Wörterbuchangriff
  48. secupedia.info/wiki/Wörterbuchangriff
  49. de.wikipedia.org/wiki/Social_Engeneering_(Sicherheit)
  50. de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Goebbels
  51. de.wikipedia.org/wiki/Axiom
  52. paulwatzlawick.de/axiome.html
  53. de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick
  54. de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons
  55. creativecommons.org
  56. de.wikipedia.org/wiki/Spam
  57. de.wikipedia.org/wiki/Stalking
  58. fragdenstaat.de
  59. twitter.com/fragdenstaat
  60. de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheitsgesetz
  61. de.wikipedia.org/wiki/Petition
  62. de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus
  63. de.wikipedia.org/wiki/Ziviler_Ungehorsam
  64. de.wikipedia.org/wiki/Kommunikationsguerilla
  65. de.wikipedia.org/wiki/The_Yes_Men
  66. yeslab.org
  67. twitter.com/theyesmen
  68. de.wikipedia.org/wiki/Claqueur
  69. de.wikipedia.org/wiki/Jubelperser
  70. de.wikipedia.org/wiki/Flashmob
  71. de.wikipedia.org/wiki/Yeah
  72. de.wikipedia.org/wiki/Konsumentenboykott
  73. de.wikipedia.org/wiki/Denunziation
  74. de.wikipedia.org/wiki/Rufmord
  75. de.wikipedia.org/wiki/Shitstorm
  76. de.wikipedia.org/wiki/Sitzblockade
  77. kreaktivisten.org
  78. de.wikipedia.org/wiki/Abmahnung
  79. de.wikipedia.org/wiki/Urheberrecht
  80. www.gesetze-im-internet/urhg
  81. www.urheberrecht.de
  82. de.wikipedia.org/wiki/Markenrecht
  83. de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing
  84. lobbypedia.de/wiki/Astroturfing
  85. de.wikipedia.org/wiki/Cybersquatting
  86. de.wikipedia.org/wiki/Typosquatting
  87. de.wikipedia.org/wiki/Domaingrabbing
  88. de.wikipedia.org/wiki/Direkte_Aktion
  89. de.wikipedia.org/wiki/Farbrevolutionen
  90. de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Aktion
  91. de.wikipedia.org/wiki/Otpor!
  92. netzwerkb.org/gewaltfreie-direkte-aktion
  93. www.rp-online.de/panorama/ausland/nicht-mit-mir-aid-1.6607723
  94. www.rp-online.de/panorama/wissen/protest-ist-eine-notwendigkeit-in-dieser-zeit-aid-1.6612543
  95. www.rp-online.de/kultur/protest-braucht-die-reibung-der-strasse-aid-1.6647777
  96. info.arte.tv/de/wie-man-die-maechtigen-das-fuerchten-lehrt
  97. info.arte.tv/de/beruf-revolutionaer
  98. info.arte.tv/de/das-handbuch-20-des-aktivisten
  99. www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-das-philosophische-radio/audio-konstruktiv---der-stoerenfried-100.html
  100. podcast-ww.wdr.de/medp/fsk0/131/1318193/wdr5dasphilosophischeradio_2017-02-24_konstruktivderstoerenfried_wdr5.mp3
  101. radikalkunst.net
  102. www.facebook.com/chrismoser666
  103. de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Paris
  104. de.wikipedia.org/wiki/Srđa_Popović
  105. canvasopedia.org
  106. www.facebook.com/SrdjaPopovicPage
  107. twitter.com/srdjapopovic
  108. de.wikipedia.org/wiki/Gene_Sharp
  109. www.aeinstein.org/wp-content/uploads/2013/10/FDTD_German.pdf
  110. de.wikipedia.org/wiki/Sunzi
  111. de.wikipedia.org/wiki/Die_Kunst_des_Krieges_(Sunzi)
  112. hdms.bsz-bw.de/files/357/Sunzi.pdf
  113. de.wikipedia.org/wiki/Henry_David_Thoreau
  114. thoreau.de/wp-content/uploads/2016/02/Civil_Disobedience.pdf

 

Wer auf mich verweist, den verlinke ich gerne zurück.

  1. zur Zeit keine