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Der Deutsche Michel dreht weiter im Kreis und leiert mit Deutscher Gründlichkeit (siegestrunken) die gleiche Schallplatte ab. (2023) |
Solchen Leuten, die einem das Blaue Wunder vom Himmel versprechen, ist grundlegend zu misstrauen.
Was wir jetzt dringend brauchen, ist die energiepolitische Wende um 180 Grad und eine 10-H-Abstandsregel für AfD-Abgeordnete.
Was wir jetzt dringend brauchen, ist die Deregulierung der KlimawandelleugnerInnen.
Es wirft schon Fragen auf, dass diejenigen PolitikerInnen, die besonders lautstark die Internetüberwachung als vermeintlichen Kinderschutz einfordern, sehr häufig genau jene sind, die sich stark machen für den autozentrierten Straßenverkehr, der jedes Jahr Kinder tötet.
Fridays for Future und die Letzte Generation hatten gute Argumente für Birthstrike. Aber die CDU in der Regierung ist der überzeugenste Grund, keine SteuerzahlerInnen mehr zu produzieren.
(Eigene tagespolitische Erkenntnisse)
Aber nur weil die Jungen nix verdienen, jetzt zu sagen: Ihr müsst jetzt ran ... Ich glaube, wenn ich jetzt 18 wär', wäre ich auch nicht so super happy: Die Rente wird nicht mehr reichen, das Klima habt ihr versaut, die Demokratie geht vor die Hunde. Aber kämpfen sollt ihr genau dafür. Also, würd' ich auch sagen: mal sehen. ... Markus Söder gehört wirklich zu den Menschen, an denen ich nichts bewundere.
(Ex-Fizekanzler Robert Habeck beim Spiegel-Spitzengespräch)
Weißt du, was das Problem am Internet ist? Zu viele Links führen nach Rechts. ... (Känguru:) "Vermutlich war Zuckerberg schon immer ein Arsch." (Marc-Uwe:) "Das muss man fast hoffen für ihn." (Känguru:) "Hä?" (Marc-Uwe:) "Stell dir mal vor, du bist eigentlich voll der nette Typ und hast die Welt nur aus Versehen kaputt gemacht. Also mich würd' das belasten."
(Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Rebellion: Digital Independence Day, 39C3, 2025)
∞ 2026/06/30: Na. Schwitzt ihr noch oder denkt ihr schon? Manchen Menschen fällt ja (nicht nur bei Hitze) das Denken schwer.[1] Eigentlich könnte ich es mir einfach machen und auf die Tagespolitische Rundreise des letzten Quartals verweisen – zumal es politisch-intellektuell seitdem ja auch keine nennenswerten Fortschritte zu vermelden gibt. Die aktuellen Hitzerekorde[2, 3, 4, 5, 6] sind eine wunderbare Lektion zum Verständnis der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Wetter und Klima[7, 8, 9, 10] – zumindest für Jene, die hierzu eine Notwendigkeit begreifen. Man mag (nicht ganz falsch) die aktuelle Situation des Wetters als statistischen Ausschlag erklären und dennoch weist der zukünftige Temperaturtrend in eine klare Richtung: steil nach oben.[11] Da ist es dann auch interessant zu sehen, welche Reaktionen von den Parteien und PolitikerInnen auf die aktuelle Hitzewelle und die Schlussfolgerungen auf das sich massiv ändernde Klima kommen: 1. Trump's Energieminister schwurbelt was zusammen bzgl. der Toten von Hitze und Kälte.[12] Betrachtet man aber die wissenschaftlichen Zahlen, dann sprechen sie eine Sprache, die das Weltbild weiß, evangelikal[13, 14, 15, 16] alles andere als christlich[17] da stehen lässt.[18] 2. Die SPD und die AfD fordern (zweifelsfrei aus unterschiedlicher Motivation heraus) nicht mehr als die reine Symptombekämpung.[19] 3. Bleibt am Ende die spannende Frage, was Schwitze-Fritze[20] und seine MännInnen dazu sagen: Sie verfolgen weiterhin Consequent Demagogisch/Dystopisch Unbelehrbar ihren toxischen Pfad Alles für die Wirtschaft.[21]
Klar ist: Das Wetter gleicht nicht dem Klima. Aber die weitergehende Klimapolitik gestaltet das zukünftige Wetter! Wir diskutieren gerade politisch, gesellschaftlich und medial über die kaputten Straßen und dann folgt aus der aktuellen Hitzewelle nicht viel mehr, als dass die Deutsche Bahn AG hitzebedingt vom bahnfahren abrät?[22] Soll das euer Ernst sein? Jedenfalls wird eine solch katastrophale konservative[23, 24] Klimapolitik nicht zu weniger Straßenschäden führen.[25] Und sogar die als Folge durch die von Anfang an verkorkste[26, 27] CDU-Klimapolitik[28] zu erwartende ebenso miese Situation der deutschen Straßen und die hierdurch vielleicht kurzfristig attraktiv erscheinenden SUV[29] erweisen sich bei näherer Betrachtung als das was sie wirklich sind: Super Unnütze Vehikel![30] Böse ausgedrückt könnte man proklamieren, dass die CDU mit ihrer toxischen Zukunftsverweigerung wenigstens das Rentenproblem sehr nachhaltig löst![31, 32] Allerdings vergisst die Alles für die Wirtschaft-Partei[33] dabei, dass die Hitze die Arbeitskraft der Beschäftigten mächtig dämpft.[34, 35] Und wie effektiv sich bei 40°C schwitzend und stinkend lustvoll neue SteuerzahlerInnen produzieren lassen, dass bedarf wohl auch noch einer genaueren Studie. Jedenfalls steht dies dann alles konträr zu ihrem Mantra Wieder nach vorne – was zur spannenden Frage führt, ob in ihrer Agenda 2030 oder doch im Trump'schen Project 2025[36, 37] mehr realitätsferner Unsinn drin steht.[38, 39, 40, 41, 42]
Nur noch der Vollständigkeit halber soll auf die weiterhin unbelehrbare Klimawandelleugnung der angeblichen Alternative[43] hingewiesen werden. Somit kann man faktisch zusammenfassend postulieren: Wer konservativ wählt, der/die wählt nicht den Neustart, sondern den Untergang. In Anbetracht der aktuellen Wahlprognosen hält sich mein Mitleid bzgl. der derzeitigen Hitzefolgen eher in Grenzen. Wer nicht hören will, muss fühlen. Und wer nicht denken will, muss eben schwitzen!
Die einzige moderat optimistisch stimmende Prognose, die man tätigen kann, ist jene, dass mit jedem weiteren Hitzesommer die Chance steigt, dass die werte Wutwählerschaft sich wieder jenen Parteien zuwendet, die sich auf dem Grunde der Demokratie[44, 45, 46] und der Fakten bewegen. Ob die CDU mit zu dieser Zielgruppe gehört, das kann die Partei durch ihr Reden und Handeln mittelfristig selbst entscheiden!∞

Die CDU-Wirtschaftspolitik im Praxistest: Wieder nach vorne

